nächste Seite Schachaufgaben
Schach - Lehren!
Die Kunst der Bauernführung
Der Bauer ist die Seele des Schachspiels
Das wußte schon Philidor vor gut 200 Jahren. Dennoch spielen die Bauern in vielen Partien eher eine Nebenrolle. In der Eröffnung werden e- und d-Bauer vorgeschoben, um Platz für die Figurenentwicklung zu schaffen, vielleicht folgt noch ein ängstlicher Einzelschritt des a- und h-Bauern. Von da an werden fast nur noch die anderen Figuren bewegt. Erst im Endspiel treten die Bauern dann wieder zurück ins Rampenlicht.
|
![]() Diagramm 1 |
![]() Diagramm 2 |
In Diagramm 1 ist eine typische offene Stellung entstanden. Die Zentrumsbauern sind abgetauscht. Von besonderer Bedeutung sind in derartigen Stellungen die Türme, mit denen beide Parteien die offenen d- und e-Linien besetzen werden, wo sie möglicherweise mit dem Eindringen auf die 2./7. Reihe des Gegners oder gar dessen Grundreihe drohen. Offene Stellungen drohen leicht mit einem Generalabtausch auf den offenen Linien zu verflachen. Andererseits kann ein Entwicklungsvorsprung oft zu überfallartigem Angriff auf die zurückgebliebene gegnerische Stellung ausgenutzt werden.
|
![]() Diagramm 3 |
![]() Diagramm 4 |
2. Nur Bauernzüge können eine Stellung strukturell ändern!
|
Das Matt mit Springer und Läufer
Man unterscheidet zwei Verfahren: Beiden Möglichkeiten gemeinsam ist, dass der gegnerische König nur in der Ecke des Schachfeldes matt gesetzt werden kann, die der Läufer kontrolliert. Hier wird eine Möglichkeit dargestellt, die wenig bekannt ist, aber zielgerichtet auf das Matt eingeht.
1. Das Dreieckverfahren
2. Das "W" - Verfahren (Anleitung siehe hier)
Das Dreieckverfahren:
1923 entwickelte der Franzose Daniel Deletang ein Verfahren, mit dem man "einfach" mit Springer und Läufer matt setzen kann. Grundlage des Prinzips ist die Ausbildung von Dreiecken, in dessen rechtwinkliger Ecke der gegnerische König matt gesetzt werden soll.
Das Dreieck ist abgeschlossen, wenn der Läufer auf dem 2. Feld der längsten Seite des rechtwinkligen Dreiecks (Hypotenuse) steht und der Springer auf dem vierten Feld der gleichen Reihe bzw. Linie. In der Folge wird der König jeweils in das nächst kleinere Dreieck abgedrängt, dieses geschlossen und schliesslich in der Ecke des Schachbrettes das Matt erzwungen.
An nachstehendem Beispiel wird das Dreieckverfahren erklärt, wobei Schwarz die in dieser Situation besten Züge spielt:
1.Lc2 - Ke3; 2.Kc1 - Ke2; 3.Lg6 - Ke3; 4.Kd1 - Kf2; 5.Kd2 - Kf3; 6.Kd3 - Kg4; 7. Ke3 - Kh4, 8.Kf4 - Kh3; 9.Lh5 - Kg2; 10.Ke3 - Kg3; 11.Le2 - Kh4; 12.Kf4 -Kh3; 13.Sg5+ - Kg2; 14. Se4 - Kh3; 15.Kg5 - Kg2; 16.Kg4 - Kg2; 17.Lf1 - Kg1; 18.Lh2 - Kh2; 19.Sc3 - Kg1; 20.Kg3 - Kh1; Lg2 - Lg1; Se2#
Das Patt
Ein Patt ist eine Endposition einer Schachpartie, bei der ein am Zug befindlicher Spieler keinen gültigen Zug machen kann und sein König nicht im Schach steht. Ein Patt wird als Remis, also Unentschieden gewertet und ist daher häufig ein Rettungsanker für den unterlegenen Spieler. Dieser kann eine Unachtsamkeit des überlegenen Gegners dazu nutzen, sich in eine Pattsituation zu bringen.
Gedanken zum Schachspiel
Jedes Schachspiel erfordert volle Aufmerksamkeit. Bei jedem Spiel sind Fantasie und Kombinationsvermögen, sind Ausdauer und Konzentration gefragt. Schach ist ein Denksport, kein Geschicklichkeits- und schon gar kein Glücksspiel. Sicher sind auch gute Nerven gefragt, doch vor allem geht es um ein geistiges Kräftemessen, darum, sich in die Spielstellung zu vertiefen, die eigenen Züge langfristig zu planen und auf überraschende Gegenzüge eine schlagende Antwort zu finden.
In dieser nervlich angespannten Situation können kleine Gedichte = andere Gedanken hilfreich sein. Wir haben eine kleine Auswahl zusammen gestellt. Eine weitere Sammlung finden Sie hier
Das wuste schon Philidor vor gut 200 Jahren. Dennoch spielen die Bauern in vielen Partien eher eine Nebenrolle. In der Eröffnung werden e- und d-Bauer vorgeschoben, um Platz für die Figurenentwicklung zu schaffen, vielleicht folgt noch ein ängstlicher Einzelschritt des a- und h-Bauern. Von da an werden fast nur noch die anderen Figuren bewegt. Erst im Endspiel treten die Bauern dann wieder zurück ins Rampenlicht.
|
![]() Diagramm 1 |
![]() Diagramm 2 |
In Diagramm 1 ist eine typische offene Stellung entstanden. Die Zentrumsbauern sind abgetauscht. Von besonderer Bedeutung sind in derartigen Stellungen die T�rme, mit denen beide Parteien die offenen d- und e-Linien besetzen werden, wo sie m�glicherweise mit dem Eindringen auf die 2./7. Reihe des Gegners oder gar dessen Grundreihe drohen. Offene Stellungen drohen leicht mit einem Generalabtausch auf den offenen Linien zu verflachen. Andererseits kann ein Entwicklungsvorsprung oft zu �berfallartigem Angriff auf die zur�ckgebliebene gegnerische Stellung ausgenutzt werden.
|
![]() Diagramm 3 |
![]() Diagramm 4 |
2. Nur Bauernzüge können eine Stellung strukturell ändern!
|
zur�ck




